KfW

  • Endlich lohnt sich KfW wirklich
  • Geschenktes Geld vom Staat
  • Bis zu EUR 30.000,– je Wohneinheit
  • Wir bringen Sie zum Ziel

 

KfW-Förderung

Seit Januar 2020 hat die KfW im Rahmen ihrer Fördermaßnahmen die Tilgungszuschüsse erhöht. Im Zuge “Energieeffizient Bauen” kann man von seinem finanzierenden Institut über das Förderprogramm 153 einen Förderkredit (max. EUR 120.000,– je Wohneinheit) beantragen und erhält zudem einen Tilgungszuschuss.

Der Tilgungszuschuss (geschenktes Geld) ist allerdings nur erhältlich, wenn drei Kriterien erfüllt werden:

  • der Förderkredit muss in Anspruch genommen werden
  • das Haus muss mindestens den Energiestandard KfW 55 erfüllen
  • der Antrag muss vor Beginn der Baumaßnahme gestellt werden

 

Energiestandard

Wer neu baut muss einen gewissen Energiestandard einhalten. Gesetzlich vorgeschrieben ist hierbei ab dem 1. November 2020 der Standard nach GEG (Gebäudeenergiegesetz). Ein Haus nach GEG gilt dabei als Referenzhaus mit einem angenommenen Referenzwert von 100.

Fördermaßnahmen im Rahmen der KfW werden gewährt, wenn das Haus gegenüber dem Referenzhaus folgende Energieverbräuche ausweist:

  • KfW 55      max. 55% zum Referenzhaus
  • KfW 40     max. 40% zum Referenzhaus
  • KfW 40+   max. 40% zum Referenzhaus                                                                                 sowie zusätzlich eine PV-Anlage incl. Speicher

Damit ein Haus einen besseren Energiestandard erfüllt als beim Bauen nach GEG müssen die Gebäude wesentliche Aspekte des “Transmissionswärmeverlusts” sowie des “Primärenergiebedarfs” aufweisen. Dabei geht es um die Dämmung der Gebäudehülle und um die Effizienz und Bilanz der Anlagentechnik. Wir beraten Sie hierzu gerne ausführlich.

 

Tilgungszuschuss

die Höhe des Tilgunszuschusses ist abhängig davon, in welchem Energiestandard das neue Haus gebaut werden soll. Je besser der Energiestandard desto höher ist der Tilgungszuschuss.

  • KfW 55      max. 15% des Förderkredits  (also max. EUR 18.000,–)
  • KfW 40     max. 20% des Förderkredits (also max. EUR 24.000,–)
  • KfW 40+  max. 25% des Förderkredits (also max. EUR 30.000,–)

 

Beispielrechnung

Wir haben ein Haus mit rund 150 m² Wohn- und Nutzfläche konzipiert und anhand dieses Beispielhauses die Kosten für ein Effizienzhaus nach KfW 55 ermittelt. Folgende Parameter müssen dabei gegenüber einem Haus nach GEG-Energiestandard umgesetzt werden:

  • Außenwände mit WDVS (Wärme-Dämm-Verbund-System) *)
  • dickere Sparren und Holzbalkendecke mit entsprechend stärkerer Dachdämmung
  • Fenster mit einem besseren Wärmedämmwert
  • Einzelnachweis der Wärmebrücken

*) alternativ ist auch eine monolithische Ausführung (36,5 cm Porenbeton)    ohne WDVS zu einem überschaubaren Mehrpreis möglich.

Die Mehrkosten für dieses Beispielhaus auf Basis unserer Bau- und Leistungsbeschreibung liegen aktuell bei rund EUR 13.500,–. Der Tilgungszuschuss liegt max. bei aktuell EUR 18.000,–. Die Ersparnis von rund EUR 4.500,– müssen zumindest für den Statiker für die Überwachung investiert werden.

 

Fazit

der Tilgungszuschuss kann letztendlich nur ein Anreiz sein, sein Haus energieeffizienter ausführen zu lassen. Man spart durch ihn kein bares Geld, sondern es ist für die notwendigen Maßnahmen zu investieren. Will man noch energieeffizienter bauen (z.B. KfW 40) lohnen sich diese Maßnahmen bzw. Investitionen nur noch, wenn mehrere Wohneinheiten geplant werden.

Für ein “ganz normales Einfamilienhaus” lohnt sich eigentlich nur der KfW 55 Standard. Hier halten sich die Investitionen und der Tilgunszuschuss in etwa die Waage. Ein KfW 55 Haus hat jedoch in die Zukunft gesehen einige Vorteile:

  • geringerer Energieverbrauch in den kommenden Jahren
  • größerer Wert der Immobilie bei einem Wiederverkauf
  • ökologisch und besser für die Umwelt

 

Quelle: Internet, Änderungen und Irrtum vorbehalten