KfW

  • Endlich lohnt sich KfW wirklich
  • Geschenktes Geld vom Staat
  • Bis zu EUR 37.500,– je Wohneinheit
  • Wir bringen Sie zum Ziel

 

KfW-Förderung

Seit Januar 2020 hat die KfW im Rahmen ihrer Fördermaßnahmen die Tilgungszuschüsse erhöht. Im Zuge “Energieeffizient Bauen” und seit Juli 2021 im Zuge “Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)” kann man über sein finanzierendes Institut einen Förderkredit (max. EUR 150.000,– je Wohneinheit) beantragen und erhält zudem einen Tilgungszuschuss. Dieser Tilgungszuschuss ist rückzahlungsfrei und somit “geschenktes Geld”. Fragen Sie Ihren Baufinanzierer.

Energiestandard

Wer neu baut muss einen vorgegebenen Energiestandard mindestens einhalten. Gesetzlich vorgeschrieben ist hierbei ab dem 1. November 2020 der Standard nach GEG (Gebäudeenergiegesetz). Ein Haus nach GEG gilt dabei als Referenzhaus mit einem angenommenen Referenzwert von 100.

Fördermaßnahmen im Rahmen der KfW werden gewährt, wenn das Haus gegenüber dem Referenzhaus folgende Energieverbräuche ausweist:

  • KfW 55      max. 55% zum Referenzhaus
  • KfW 40     max. 40% zum Referenzhaus
  • KfW 40+   max. 40% zum Referenzhaus                                                                                 sowie zusätzlich eine PV-Anlage incl. Speicher

Damit ein Haus einen besseren Energiestandard erfüllt als beim Bauen nach GEG müssen die Gebäude wesentliche Aspekte des “Transmissionswärmeverlusts” sowie des “Primärenergiebedarfs” aufweisen. Dabei geht es um die Dämmung der Gebäudehülle und um die Effizienz und Bilanz der Anlagentechnik. Wir beraten Sie hierzu gerne ausführlich.

 

Tilgungszuschuss

die Höhe des Tilgungszuschusses ist abhängig davon, in welchem Energiestandard das neue Haus gebaut werden soll. Je besser der Energiestandard desto höher ist der Tilgungszuschuss. Zudem muss für die max. Höhe des Tilgungszuschusses die Heizenergie aus regenerativen Energien gewonnen werden. Hier berät Sie auch die KfW direkt.

  • KfW 55      max. 17,5% des Förderkredits  (also max. EUR 26.250,–)
  • KfW 40     max. 22,5% des Förderkredits (also max. EUR 33.750,–)
  • KfW 40+  max. 25,0% des Förderkredits (also max. EUR 37.500,–)

 

Beispielrechnung

Wir haben ein Haus mit rund 150 m² Wohn- und Nutzfläche konzipiert und anhand dieses Beispielhauses die Kosten für ein Effizienzhaus nach KfW 55 ermittelt. Folgende Parameter müssen dabei gegenüber einem Haus nach GEG-Energiestandard umgesetzt werden:

  • Heizenergie aus regenerativer Energie
  • Außenwände mit WDVS (Wärme-Dämm-Verbund-System) *)
  • dickere Sparren und Holzbalkendecke mit entsprechend stärkerer Dachdämmung
  • Fenster mit einem besseren Wärmedämmwert
  • Einzelnachweis der Wärmebrücken

*) alternativ ist auch eine monolithische Ausführung (36,5 cm Porenbeton)    ohne WDVS zu einem überschaubaren Mehrpreis möglich.

Die Mehrkosten für dieses Beispielhaus auf Basis unserer Bau- und Leistungsbeschreibung liegen aktuell bei rund EUR 19.000,–. Das freie Budget aus dem Tilgungszuschuss wird noch für den Statiker für die Überwachung de KfW-Ausführung benötigt (etwa EUR 4.500,–). Der Rest aus dem Tilgungszuschuss ist reiner Gewinn.

 

Fazit

der Tilgungszuschuss ist ein guter Anreiz (je nach Finanzierungssituation), sein Haus energieeffizienter ausführen zu lassen. Man kann dadurch bares Geld sparen. Will man noch energieeffizienter bauen (z.B. KfW 40) lohnen sich diese Maßnahmen bzw. Investitionen nur noch, wenn mehrere Wohneinheiten geplant werden.

Für ein “ganz normales Einfamilienhaus” lohnt sich eigentlich nur der KfW 55 Standard. Hier halten sich die Investitionen und der Tilgungszuschuss in etwa die Waage bzw. man kann sogar einen finanziellen Gewinn realisieren. Ein KfW 55 Haus hat zudem in die Zukunft gesehen einige Vorteile:

  • geringerer Energieverbrauch in den kommenden Jahren
  • größerer Wert der Immobilie bei einem Wiederverkauf
  • ökologisch und besser für die Umwelt

 

Quelle: Internet, Änderungen und Irrtum vorbehalten
Stand: Juli 2021